Montag, 6. Juli 2015

Golf 2 Türfolie abdichten

Nun sind erstmal alle Wassereinbrüche beseitigt und der Golf bleibt im Innenraum trocken. Zuerst dachte ich auch das es an den Ablauflöchern in der Türe liegt, aber die waren frei und im inneren war auch kein Dreck oä. vorhanden.  Der Türdichtungsgummi war ebenfalls noch inordnung und so blieb nur noch die Türfolie übrig. Also schraubte ich die Verkleidung ab und goss von außen mal ordentlich Wasser auf die Seitenscheibe. Es dauerte ein paar Sekunden und dann lief ein eine dezente Menge an der Folie entlang und trat unten an einer der gelösten Stellen wieder aus. Es tropfte nicht viel aber wenn es z.b. die ganze Nacht regnet, kommt da einiges zusammen.
Da die originale Folie an sich noch in einem super Zustand war, habe ich sie nicht komplett rausgerissen. Ich löste die Folie leicht vom Blech an, säuberte den Untergrund und verklebte dann mit spezieller Universaldichtmasse die Folie wieder neu. Da man des öfteren aus der Vergangenheit lernt, hatte ich diesmal sogar Einweghandschuhe an und so ließ sich die zähe Masse sehr gut verstreichen. Seit dem das jetzt wieder neu abgedichtet ist, läuft mir kein Wasser mehr über die Einstiegsleiste unter den Teppich. 

Aber trotzdem hier mal eine kleine Liste an Fehlerquellen, wenn man Wasser im vorderen Fußraum hat.

- Schiebedach Abläufe kontrollieren, verstopft, Schlauch abgerutscht oder Anschluss verrostet
- Frontscheibe ( Dichtung, ggf. Rost am Scheibenrahmen )
- Türfolie gerissen/gelöst
- Türdichtungsgummi kaputt
- Wärmetauscher undicht ( riecht man deutlich )
- Öffnung vom Haubenzug undicht
- Öffnung von der Antenne undicht

Das sind soweit erstmal die klassischen Verdächtigen wo man als Laie erstmal nachschauen kann.

Dann war da noch das Ruckeln im Stand bzw. das die Drehzahl kurz in den Keller geht wenn man an der Ampel steht. Egal ob kalt oder warm, es trat unterschiedlich auf. Beim PN Motor mit seinem 2EE Vergaser gibt es viele Kleinigkeiten die so etwas hervor rufen. Da bei meinem Motorwechsel aber so ziemlich alles neu kam und kontrolliert wurde, konnte es nur etwas einfaches sein. also wie so oft die Haube aufgerissen und nach dem möglichen Fehler suchen. Dieser ließ dann auch nicht lange auf sich warten...
Dieses Massekabel vom Vergaser baumelte lose in der Gegend herum. Es ist von dem Anschluss am Ventildeckel abgerrutscht. Kurz mit der Zange wieder zurecht gebogen, angeschlossen und seit dem keine Drehzahlschwankungen mehr im Stand. Und das alles bei 41 Grad, kein Wind und die Sonne ballerte ohne Gnade auf den Planeten.
Danach noch kurz ein altes Fabrik Gelände besucht und mal den Auslöser der Kamera gedrückt. 


= A    E    R    O    S     O    L    W     E     R    K=

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