Dienstag, 2. Juli 2013

Spieglein,Spieglein an der Wand...

Als wenn man mit Malern und Möbel schleppen nicht schon genug um die Ohren hat, muss man für das Detail nochmal ne Schippe drauf legen. Vor einem halben Jahr hatte ich diesen Barock Spiegel bekommen bzw. mal wieder gerettet, als die Nachbarin diesen auf den Sperrmüll legen wollte. Unfassbar eigentlich, aber was will man machen wenn es nicht mehr in die Katalog Wohnung passt.
Erstmal eine verdammt gute Basis, Quallität stimmt und keine Beschädigungen am Glas oder Rahmen. Mich interessiert immer die Geschichte oder Herkunft und so fragte man mal genauer nach. Erste Info kam von dem Stempel auf der Rückseite.
DDR Produnktion und das für stolze 149 Mark. Das war früher gleich zu setzen mit einer Monatsmiete für eine Wohnung. Desweiteren gab es damals sowas nicht an jeder Ecke bzw. so gut wie garnicht. Barock und dann noch in dieser Ausführung ? Hmmm... sagen wir mal so, manch einer hatte dann doch einen etwas besseren Draht zum Staat ;)
Nach dem schleifen wurde das Glas gut abgeklebt, denn der Rahmen währe nur unter Beschädigungen ab gegangen.
Die erste Schicht erfolgte in einem dunklen rot und wurde dann mit mattem schwarz überlackiert. Danach wurde nur der mittlere Kranz/Ring wieder abgeschliffen und mit einem groben Pinsel und Bürste so bearbeitet, das die unterschiedlichen Farbschichten wieder zum vorschein kommen. Da hab ich ne gute halbe Stunde drann gesessen bis es mir gefallen hat.
Mal etwas heller,mal etwas dunkler schimmert das rot durch das schwarz und in kombination mit goldenen Porno Flakes im Klarlack, bekommt das eine schöne Tiefenwirkung.
Nach diesem Foto folgte nochmals eine Klarlack-Dusche und nun ist das ganze erstmal am aushärten. Morgen gehts dann ab an die Wand damit und passt nun in mein Konzept des Wohnens der etwas anderen Art.

* A E R O S O L W E R K *





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen